der Postweg im Laufe der Zeit

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der Postweg im Laufe der Zeit

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Jahrelang lief der Motor des gelben Postautos, wenn Schorse seine Briefe austeilte und Pakete an die Haustür brachte. Neuerdings haben wir nicht nur eine neue Postbotin (Susanne Hoedt), sondern es fährt auch ein Postauto mit Elektroantrieb CO2 neutral durch unser schönes Axstedt.

Ähnlich umweltfreundlich lief es schon zu Friedrich Suhlings Zeiten vor über 70 Jahren, als er die Post mit dem Fahrrad ausbrachte. (Foto von Elfr. Weber)

Seit 1869 wurde die Post einmal am Tag zu Fuß von Stubben zugestellt – über Bokel, Lohe, Axstedt nach Bremerhorn und zurück. Davor gab es eine zweimalige wöchentliche Zustellung von Hagen aus.

1906 wurde die Post von der Postagentur in Lübberstedt von Gastwirt Bischoff (Waldhaus) verwaltet, die Bestellung erfolgte von hier aus durch Briefträger bis 1919.

Ab 1930 wird die Post mit einem Kraftpostwagen zu den Postannahmestellen in den Ortschaften von Stubben aus gebracht und von den Inhabern der Annahmestellen in den Orten ausgetragen. Annahmestelle Bäckermeister Bernhard Behling, Pächte von Fried. Dierks, Bäckerei und Gemischtwarengeschäft (Grotheer).

Zu 1935 wechselte die Postannahme zu Stellmacher Johann Joost, HausNr. 34. Und 1938 übernahm Friedrich Suhling, HausNr. 16, die Annahmestelle von Frau Joost, die durch längere Krankheit die Arbeit nicht mehr erledigen konnte.


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