Neujahrs-Kloppen

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Neujahrs-Kloppen

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Seit jeher ist es Brauch in Axstedt, dass Kinder am Nachmittag des letzten Tag des Jahres durch die Straßen ziehen und im Tausch für ein Gedicht oder Ständchen Süßes erhalten. In dieser Form erinnert es mehr an das “Nikolauslaufen”, welches teilweise in umliegenden Dörfern gelebt wird. Möglicherweise wird so eine Überschneidung am 1.Januar vermieden, wenn sich die Erwachsenen auf den Weg machen, um Freunden und Nachbarn im Dorf ein frohes neues Jahr zu wünschen. Dabei ist es Brauch auf einen heißen Grog und selbst gebackene Neujahrskuchen einzukehren.

Obwohl vermehrt der Trend Halloween in der Nacht vom Oktober zum November aus Amerika zu uns hinüberschwappt (Teilnehmende sind gut an der Dekoration zu erkennen) bleibt es Tradition am 31.Dezember eines der folgenden Stücke aufzusagen – vorzugsweise auf platt:

Ick bün so’n lütten König.                     Ich bin so ein kleiner König.
Giff mi nich to wenig,                            gib mir nicht zu wenig,
Loot mi nich to lange stohn,                 laß mich nicht zu lange steh’n,
Denn ick mutt noch wieder goon.       denn ich muss noch weiter geh’n.

Bin ein armer Kater, 
habe keine Vater, 
habe keine Mutter,
gib mir etwas Futter.

 

Sollte jemand noch mehr über diesen Brauch wissen oder weitere Sprüche aus seiner Kindheit in Axstedt kennen darf dies gerne kommentiert werden.


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